ANDRÉ DERAIN, OTTO FREUNDLICH, ANTONIUS HÖCKELMANN, PER KIRKEBY, MARKUS LÜPERTZ, ERNST WILHELM NAY, A.R. PENCK, FRANCIS PICABIA, SIGMAR POLKE, DON VAN VLIET

01. Februar – 28. März 2020

Der Michael Werner Kunsthandel freut sich, das neue Jahr mit einer Gruppenausstellung zu beginnen, die den Fokus auf einen Dialog zwischen Papierarbeiten und Skulpturen richtet. Die ausgewählten Künstler gehören teils seit Jahrzehnten dem Galerienprogramm an oder ihre Werke stehen in einem engen verwandtschaftlichen Verhältnis. Beabsichtigt ist eine spielerische Gegenüberstellung von Markus Lüpertz und Per Kirkeby, Sigmar Polke und Don Van Vliet, Ernst Wilhelm Nay und A.R. Penck oder auch Otto Freundlich, Francis Picabia und André Derain.

Die früheste Arbeit stammt von Francis Picabia aus den 1920er Jahren und das Spektrum erstreckt sich bis in die Gegenwart mit einer Dreiergruppe von Markus Lüpertz aus der Serie „Ulysses“. Die Ausstellung will weder feste Entwicklungslinien konstruieren, noch Referenzpunkte unterstellen. Es geht um das Aufzeigen eines offenen Beziehungsgeflechts und die Erinnerung daran, dass künstlerische Formfindungen sich zwar in einer Tradition verorten lassen, niemals aber linear verlaufen.

Die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und vielleicht auch mitunter die künstlerische Produktion erinnern nicht selten an die Irrfahrt des Odysseus: Abenteuer sind zu meistern und Rückschläge müssen hingenommen werden. Auch erinnert der Werktitel von Markus Lüpertz an den großen Roman „Ulysses“ von James Joyce. Die Ausstellung ermutigt dazu, sich, wie die Protagonisten von Joyce, frei den Gedanken und Träumen hinzugeben und den künstlerischen Wegen und Irrwegen mutig zu folgen.


ANDRÉ DERAIN, OTTO FREUNDLICH, ANTONIUS HÖCKELMANN, PER KIRKEBY, MARKUS LÜPERTZ, ERNST WILHELM NAY, A.R. PENCK, FRANCIS PICABIA, SIGMAR POLKE, DON VAN VLIET

1 February – 28 March 2020

The Michael Werner Kunsthandel is delighted to announce a group exhibition to start the new year. This show will focus on the dialogue between sculpture and works on paper. The artists we have selected have either had regular exhibitions here in the past or their work stands in close relationship with our gallery. Our aim is a light-hearted comparison between works by Markus Lüpertz and Per Kirkeby, Sigmar Polke and Don Van Vliet, Ernst Wilhelm Nay and A.R. Penck or Otto Freundlich, Francis Picabia and André Derain.

The exhibition offers a wide range from earliest works are by Francis Picabia from the 1920s to a contemporary three-piece by Markus Lüpertz from the “Ulysses” series. The aim is not to suggest rigid lines of development nor prescribe specific works of reference, but rather to explore how the different works relate to each other and to act as a reminder that the forms an artist creates may be associated with a specific tradition but that this relationship is never a linear one.
To study History of Art in depth, or indeed to create a work of art, can be compared to the wanderings of Odysseus: both involve mastering challenges and withstanding setbacks. It is therefore fitting that the title of one of Markus Lüpertz’ “Ulysses” should evoke the novel by James Joyce. Like Joyce’s protagonist, you are invited to embark on an exploration in pursuit of the meandering thoughts and dreams of the artistic mind.